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Verschraubung als Öko-System verstehen

Krailling bei München, 14. Oktober 2026. Verschraubungen sind komplex, weil viele Faktoren ineinandergreifen und miteinander agieren. „Man muss sie ganzheitlich betrachten, wie ein Ökosystem“, sagt Patrick Junkers, Geschäftsführer der Barbarino + Kilp in Krailling bei München: „Nur interagieren hier keine biologischen Prozesse und Faktoren, sondern mechanische und physikalische.“ Den ganzheitlichen Ansatz verfolgt Barbarino + Kilp aus Erfahrung schon lange und mit Partnern wie JUKO Technik, Wessely und HYTORC. Es gilt: Ändert sich ein Parameter in einer Verschraubung, hat das Folgen für das Gesamtsystem. Mittlerweile gibt es für diesen Ansatz eine Grundlage: In einem Fachartikel, der im Oktober 2026 veröffentlicht wurde, schafft Holger Junkers, JUKO Technik Geschäftsführer, eine Definition zum Schraubtechnischen Ökosystem. „Ein Schraubtechnisches Ökosystem ist – ganz allgemein formuliert und im Sinne des Industrial Internet of Things (IIoT) – das Zusammenspiel von Werkzeugen, Energiequellen und Humanressourcen sowie Messgeräten und deren Daten“, beschreibt es der Schraubfachingenieur und Dozent.

Aus dieser Definition ergeben sich im Umkehrschluss die Lösungen, die ein ganzheitlich denkendes Unternehmen wie Barbarino + Kilp anbieten kann: Es geht nicht um bestimmte oder einzelne Produkte eines Herstellers, sondern um die optimale Auswahl an vernetzten Werkzeugen – vom Aggregat über den Schrauber und die Software bis hin zu Messgeräten. Nur so wird Verschraubung innerhalb des IIoT zum echten Gamechanger.

Qualität durch Daten

Wie komplex eine Verschraubung ist, zeigt sich an der Datenmenge: Da gibt es den Werkstoff an sich, seine Oberflächenrauheit und das Coating, die Größe der Schraubeinheit, den Schmierstoff, Temperatur und Luftfeuchte. Dazu kommen das aufgebrachte Drehmoment, die Montagedrehzahl, die Fähigkeit des Schraubwerkzeugs und die Klassifizierung eines Schraubfalles – also die Frage, was diese Verschraubung leisten muss. Je umfangreicher die Datenlage ist, desto besser lassen sich Verschraubungen berechnen und umsetzen. „Denn die Kenntnis dieser Zusammenhänge erlaubt es uns, die beeinflussbaren Parameter in einem Schraubtechnischen Ökosystem optimal einzustellen.“

Vernetzung ist der Schlüssel

Schon heute können Werkzeuge unterschiedlicher Hersteller Daten austauschen, „miteinander sprechen“, wenn man sie etwa in ein Firmennetzwerk einbindet. Möglich macht das die im November 2021 vom Maschinenbauverband VDMA veröffentlichte, herstellerunabhängige OPC-UA-Schnittstelle. So können IIoT-fähige Netzteilnehmer interagieren und gezielt angesteuert werden. Für Barbarino + Kilp bietet genau diese Schnittstelle den Ansatz für ihre Lösungen und Sicherheit für die Kunden. „Alle qualitätsrelevanten Parameter einer Verschraubung werden erfasst. Das macht einen beherrschten Prozess nicht nur möglich, sondern auch nachweisbar – von der Parametrierung bis zur lückenlosen Dokumentation“, weist Patrick Junkers auf den doppelten Nutzen hin.

Support – wann und wo er gebraucht wird

Mit den vernetzten Lösungen schafft Barbarino + Kilp eine Prozessumgebung, die auf Sicherheit und Qualität ausgerichtet ist. Der Datenaustausch in Echtzeit erlaubt nicht nur die aktive Überwachung und Kontrolle beim Verschrauben, sondern ermöglicht auch den ortsunabhängigen Zugriff durch Supervisoren oder den Support bei kritischen Rückmeldungen. Damit wird dem Monteur vor Ort ein virtueller Helfer an die Seite gestellt, der ihn bei seinen Aufgaben unterstützt und wesentlich zur Fehlervermeidung beitragen kann. „Aus unserer Erfahrung in internationalen Projekten wissen wir, dass dieser Support für beiden Seiten Sicherheit bringt“, sagt Patrick Junkers. Doch das ist nicht alles: Externe Dienstleister wie Barbarino + Kilp können bei Projekten auf Mausklick von Verantwortlichen Zugriff erhalten und gezielt Unterstützung leisten oder Ursachen für Fehlfunktionen suchen. Immer dokumentiert und sicher. Das smarttorc-Ökosystem bei Barbarino + Kilp schafft nicht nur Transparenz, sondern kreiert eine neue Sicherheitsstufe in der Schraubtechnik. Schraubprozesse werden nicht nur gestaltet und umgesetzt, sondern digital begleitet, überwacht und nachweisbar gemacht.

Pressekontakt

Timothy K. Göbel
Brand+Image
bk-tec@brandandimage.de

Über Barbarino + Kilp

Die Barbarino + Kilp GmbH ist der richtige Partner, wenn es um Verschraubungslösungen im industriellen Umfeld geht. Das Unternehmen aus Krailling bei München bündelt Wissen, Werkzeuge, 40 Jahre Erfahrung, Technologien, Hilfsmittel und Kompetenz verschiedener Innovationsführer und renommierter Lieferanten wie HYTORC, smarttorc®, HS-Technik oder die AdSV®. Im Mittelpunkt stehen modulare Systemlösungen im Kontext des Industrial Internet of Things (IIoT), um Produktionsprozesse, Anlagen oder Maschinen besser und arbeitssicher zu gestalten. Barbarino + Kilp richtet sich an industrielle Kunden, die in der Schraubtechnik nicht nur ein Werkzeug, sondern eine ganzheitliche, zukunftsfähige Lösung suchen.